Familie

Was gibt es Wichtigeres?

Und manchmal muss man sich einfach ein bisschen mehr Zeit füreinander nehmen, damit solche Dinge nicht im Alltagsstress untergehen. So hatten meine Mama und ich uns am Dienstag frei genommen und den Tag zusammen genossen. Frisörbesuch und gegenseitiger Farbberatung inklusive. 🙂

Border Terrier Treffen

Die Hunde und ich hatten gestern einen unglaublich schönen und extrem heißen Tag in Balge (bei Nienburg) beim 22. Border Terrier Treffen, das vom Förderverein für Border Terrier organisiert wurde.

Ganz nebenbei haben super nette Leute kennengelernt und auch die Hunde haben viele neue Freundschaften geschlossen.

Es gab Vorführungen zu Agility, zum Trimmen, Obedience und eine kleine Trickvorführung. Traute und Eddie aus Braunschweig haben gezeigt, was ein Obi-Hund alles kann. Die beiden waren einfach nur genial und haben allen Beteiligten Lust auf mehr gemacht. Auch die Agivorführung durch Manuela Feucht und ihren beiden Border hat mich wirklich fasziniert. Unglaublich diese coolen triebigen arbeitsfreudigen Hunde an ihrer Seite! Andrea Veth hat uns dann gezeigt wie das mit dem Trimmen richtig funktioniert. Ich hatte ja im Selbstversuch schon Einiges gelernt, aber durch Andreas Hilfe wird zukünftig nun alles viel leichter von der Hand gehen. Nicht nur das passende Werkzeug ist entscheidend, auch die richtigen Handgrifffe wollen gelernt sein!

Der Höhepunkt war für uns natürlich die Trickvorführung. Nanu hat nach einem ganzen Tag in der Hitze so unglaublich brav mitgearbeitet. Hat sich von den über 40 Zuschauern überhaupt nicht beindrucken lassen, ist nicht einmal einfach schnüffeln gegangen, sondern war aufmerksam und die ganze Zeit „bei mir“. Nie und nimmer hätte ich gedacht, dass ein 7 Monate alter Hund bei diesen relativ schlechten Bedingungen so konzentriert arbeiten könnte. Ich bin hin und weg und freu mich auf ihre weitere Entwicklung.

Hier mal der Zusammenschnitt einiger Übungen vor Ort:

Video

Sakralgelenk

Diese Woche hatte ich ganz schön zu kämpfen. Nicht nur mit dem heißen Wetter, sondern auch mit meiner Gesundheit, genauer gesagt mit meiner Wirbelsäule. Am Montag beim Spielen mit Nanu verabschiedete sich nämlich mein Sakralgelenkt und verschob sich irgendwohin, wo es nicht hingehörte, nahm den Wirbel nebenan gleich mit und zusammen drückten sie auf einen Nerv. Ich konnte kaum einen Schritt vor den anderen tun, weder sitzen, liegen, stehen. Unglaublich, was das für Schmerzen waren.

Es war großes Glück, dass die liebe Katia Böcker mich mal wieder einrenken und damit retten konnte. Katia, 1000 Dank dafür!

Leider blieb es nicht bei einem Mal. Nachdem Katia mich am Montag Nachmittag wieder gerichtet hatten, gab das Gelenk am Abend abermals auf. Die Nacht überstand ich nur mit Schmerzmitteln. Am nächsten Morgen wieder ein Besuch in der Heilpraxis, Besserung und ein Tag Schonen zu Hause. *langweilig* Kurz vorm Schlafen gehen, als ich mich schon ärgerte, dass ich nun den ganzen Tag zu Hause verbringen musste, da passierte es gleich nochmal. Wieder Schmerzen und wieder Schmerzmittel. Ich gebe zu, ich war etwas verzweifelt und befürchtete schon, dass sich das jetzt über Wochen hinziehen würde.

Inzwischen haben wir Freitag und jeden Tag wird es ein Stückchen besser. Die Sonne scheint, ich bin gut gelaunt, denn ich bin so gut wie gesund und auf mich wartet ein verlängertes Wochenende. Was soll also schief gehen?

Belcani Hundefotografie

Ein ereignisreiches Wochenende neigt sich dem Ende. Am Samstag hatten wir einen wunderbaren Fotografie-Workshop bei Nele Götz. Die Sonne lachte den ganzen Tag für uns – zwar nicht das beste Fotowetter, aber eben auch nicht das schlechteste. Wir haben den Tag jedenfalls genossen und einiges gelernt. Einige Fotos findet ihr in der Galerie.

Crash

Östrus

Das ist die Phase des Follikelsprungs während der Läufigkeit. Hündinnen sind in dieser Phase deckbereit und befinden sich sozusagen in der „Standhitze“.

Ich hab mich jetzt erstmal über diese ganzen Dinge schlau machen müssen. Ich hab da so ein Gefühl bei Nanu. Am letzten Wochenende in Holland zeigten einige Rüden großes Interesse (Nanu wird ganz eindeutig als Mädel erkannt) und auch Lemmy scheint sich noch mehr von ihr angezogen zu fühlen. Sicherheitshalber hab ich jetzt so ein Höschen für sie gekauft. Bei Abenden auf der Couch will ich sie richtig „verpackt“ wissen. Ich bin sehr gespannt, was da jetzt evtl. bald auf uns zukommt.

Wochenenden…

Davon hab ich irgendwie viel zu wenige. Kaum haben wir eine große Veranstaltung hinter uns, wartet auch schon die nächste.

Am Freitag werden Frank, die Hunde und ich an die Küste fahren, denn Samstag Morgen heißt es Fotoworkshop mit Nele Götz. Ich hab schon soso viel Gutes über sie gehört. Ich bin wahnsinnig gespannt. Die Hunde dürfen sogar mit, quasi als Models. Denn um Hunde wird es ausschließlich gehen an diesem Tag.

In der darauffolgenden Woche dürfen wir uns auf das deutschlandweite Border Terrier Treffen freuen. Nanu und ich sind sogar ein Programmpunkt. Wir dürfen Tricks vorführen und übers Clickern berichten. Deshalb heißt es üben, üben, üben, damit dann auch alles klappt zur Vorführung.
Lemmy spürt meine Aufregung ja immer schon bevor ich es selbst überhaupt merke und hat dadurch immer ganz schön Stress. Mal sehen wie das mit der Kleinen wird. Ich hoffe, sie steckt das etwas besser weg. Nach dem letzten WE in Holland weiß ich zumindest, dass ihr Trubel so gar nichts ausmacht. 100 Leute und Hunde, Prüfungen, Grills, Lautsprecheransagen, Nanu bleibt cool. Dieser Wurm ist einfach Wahnsinn. 🙂

Abenteuer Holland

Freitag Mittag bin ich nun mit Lemmy und Nanu die 400 km nach Holland aufgebrochen. Treffpunkt war ein Campingplatz ganz in der Nähe des Hundeplatzes, auf dem wir die erste Nacht verbringen wollten. Samstag morgen startete dann endlich unser aktives Wochenende (gleich nach dem Umzug auf die anliegende Wiese des Hundeplatzes vom Campingplatz aus und einem leckeren Frühstück) – Seminar mit Uwe Wehner (Obmann für Obedience im DVG). Und es hat soooo viel Spaß gemacht. Neue Ideen gibt es ja eigentlich fast immer, aber eine Truppe mit netten und engagierten Leuten und einem guten Seminarleiter, macht so ein Seminar zu einem Erlebnis.

Lemmy hat sich sehr sehr brav angestellt. Obwohl wir ihn ein einige Fallen haben locken wollen, der Kleine war uns immer einen Schritt voraus. Von Uwe gab es Lob für diesen gut ausgebildeten Hund. *rotwerd*

Den Abend haben wir dann mit Barbecue, Rummykub und Knobelspielen ausklingen lassen. Will noch jemand eine Revanche? 😉

Sonntag war dann der große Tag. Holland gegen Deutschland – ein Obediencecup mit fast 100 Startern in insgesamt 5 Ringen und 4 Richtern. Ich war eigentlich guter Dinge, hatte Lemmy sich die letzten Wochen doch von seiner besten Seite gezeigt. Die Gruppenübungen für die Klasse 1 und 2 fanden auf Beton statt. Nur gut für uns. Kein Gras zum Schnüffeln und kauen. Aber falsch gedacht. Wir waren die ersten der Gruppe und damit auch die ersten, die sich aufgestellt hatten. Der Beginn verzögerte sich kurz und just in dem Moment, wo es losgehen sollte, musste Lemmy sich ganz dringend am Ohr kratzen. Eine kurze Ermahnung, ein ganz schnelles Bleib und schwupp, musste ich auch schon meinen Hund verlassen. Das war wohl etwas sehr hektisch und auf lesen Pfoten verfolgte mich der kleine Bully. Leider Pech.

Pünktlich zu den Einzelübungen war dann die Sonne durchgebrochen und es herrschten gefühlte 30 Grad. Während der Prüfung lief mir der Schweiß von der Stirn. Was Lemmy davon hielt, brauche ich wohl nicht zu beschreiben.

Apport über die Hürde 0 Punkte
(Merke: Werfen üben!!!)

Freifolge 6,5 Punkte

Box 10 Punkte
(Juhuuuuu, das lief wirklich super.)

Abrufen mit Steh 8 Punkte
(sicherheitshalber hab ich gleich Hör- und Sichtzeichen gegeben)

Gesamteindruck Richter 1: 10 Punkte

Distanzkontrolle 0 Punkte
(Das fand direkt neben dem Richtertisch statt und Lemmy wollte sich beim Ringwechseln eigentlich schon darunter in den Schatten verkriechen. Die Apportel standen da dann auch noch rum. Kurz: Ich weiß nicht mal, ob er meine Kommandos überhaupt gehört hat.)

Geruchsunterscheidung 6 Punkte
(Ich muss dringend apportieren bei Hitze üben. Durch diese blöde Hechelei spuckt er das doofe Ding so früh wie möglich aus und ich kann es leider nicht mehr fangen.)

Positionen aus der Bewegung 6 Punkte
(2 mal Steh)

Richtungsapport 6 Punkte
(siehe Geruchsunterscheidung)

Gesamteindruck Richterin 2: 6 Punkte

Insgesamt also 167,5 Punkte. Ich hätte nur richtig werfen brauchen, dann hätten wir zumindest bestanden. Es war keine Glanzleistung, aber ich bin auch nicht mit einem schlechten Gefühl aus der Prüfung rausgangen. Wir haben uns wacker geschlagen.

Für dieses Jahr sind keine weiteren Prüfungen gemeldet. Wir haben einfach noch zu viele Baustellen und brauchen erstmal neuen Input.

Shelties im Harz

Hach, war das schön! Endlich haben wir uns mal wieder mit Julia, Männe und deren 3 Shelties getroffen. Diesmal bin ich zu Ihnen in die alte Heimat in den Harz gefahren. Da macht das Wandern gleich dreimal Spaß. Das würde ich am lieben jede Woche machen. Danke an Julia und Tim für den schönen Tag!

NanuLemmyKissFuuBanshee

Grannengefahr

Es war mal wieder soweit. Lemmy wollte zum Tierarzt.

Nachdem er sich 2-3 Tage irgendwie komisch benommen hat, sich öfter schüttelte und sein Ohr irgendwie schiefer trug als sonst, machten wir uns heute auf zum Tierarzt. Mein Verdacht wurde bestätigt. Ganz tief unten im Ohr, mit bloßem Auge gar nicht zu sehen, verbarg sich ein Stück Granne. Es folgte eine leichte Narkose und nun eine Woche Ohrentropfen.

Trotzdem. Es war so hart ihn noch nicht ganz eingeschlafen weggetragen zu sehen. Furchtbar. Man hat immer das Gefühl, man sieht ihn das letzte Mal. Ich bin so froh, dass er inzwischen wieder wach ist und nach Aufmerksamkeit bettelt. 😉