Schilddrüsenhund

In mir erwächst schon lange der Verdacht, dass Lemmy irgendwas mit der Schilddrüse haben könnte.

Angefangen hat es schon im letzten Jahr. Sein Fell wurde immer weniger und ich hatte das Gefühl, er ist in vielen Situationen aufgeregter und nervöser als vorher. So ganz genau beschreiben konnte ich es nicht. Der Bluttest zeigte keine auffälligen Werte und so wurde auf Anraten des Tierarztes nicht weiter behandelt.

Seit Nanu da ist, haben sich die Symptome verschlimmert. Er kläfft schneller, kommt schwieriger zur Ruhe an neuen Orten, juckt sich mehr auf dem Rücken und Fellwechsel hatten wir schon lang nicht mehr. Nur das kann viele Ursachen haben und muss eigentlich nichts heißen. Es ist ein Graus. Wenn ich Videos von vor 1,5 Jahren sehe, dann sind deutliche Unterschiede erkennbar. Wenn es wirklich ein medizinisches Problem ist, würde ich ihm natürlich gern helfen. Aber wie?

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Reitturnier in Kneitlingen

Da ich Merlin so sehr ins Herz geschlossen habe, hab ich ihn und Sophie zu einem, zu ihrem ersten Reitturnier begleitet. Es war alles sehr aufregend. Am Tag zuvor hatte sie zusammen mit Hannah schon den Orientierungslauf gewonnen, heute konnte sie sogar im E-Springen den zweiten Platz ergattern. Besonders eindrucksvoll war natürlich das Stoppelfeldrennen für mich. Die Pferde haben teilweise unglaublich Gas gegeben, das war vielleicht eine Freude für meine Kameralinse – endlich durfte sie sich mal richtig ausleben. So war es eigentlich eine rundum gelungene Veranstaltung, wir haben viel gelacht, gequatscht und Spaß gehabt.

Was mich ein wenig traurig gestimmt hat, war teilweise der Umgang mit den Pferden. Vielleicht bin ich als Nicht-Pferdemensch einfach anderes gewohnt, aber ich kam mir bald vor wie auf einem VPG-Platz von vor 20 Jahre. Da wurde getreten, gejuckt, geschimpft, gehauen. Ich konnts kaum glauben. Grade die kleinen Kinder waren zum Teil unheimlich frustriert, wenn ihre Ponys nicht so wollte wie sie und haben nochmal alle Energie in ihre Hacken fließen lassen um das kleine Pferd doch noch anzutreiben. Ich hoffe einfach, dass das, was ich gesehen habe, nicht sprechend für den Reitsport allgemein ist. Zumindest wurde mir das so von meinen Begleitern bestätigt.

Fest steht jedenfall, ich hätte auch gern ein Pferd! 😉 Naja, nicht wirklich. Zeit und Geld fehlen. Aber wenn ich könnte…

Sophie und Merlin

Rennen

Mein neuer Freund Merlin

Merlin ist ein toller Kerl. Er ist lieb, unerschrocken und wunderschön. Er ist das Pferd von Sophie und ich durfte auf ihm reiten. Das war cool! Ich hab ja schon 100 Jahre nicht mehr auf einem Pferd gesessen und hab eine ganze Weile gebraucht, mich einzugewöhnen. Am Ende hat es richtig Spaß gemacht und schon beim zweiten Antraben konnte ich den Takt finden. Ich war ein klein wenig stolz auf mich (und auf Merlin). Das will ich ganz bald wieder machen! Ein gutes Training war es außerdem, ich spüre jeden meiner Bauchmuskeln, Lachen geht im Moment gar gar nicht. 😉

Merlin

Mein Sorgenkind

Ich war schwer am Überlegen. Lemmys und meine Physio wollte sich ab 21.08. für ganze 4 Wochen verabschieden. Sollen wir sicherheitshalber nochmal hin? Aber Geld ausgeben, wenn Lemmy gar nichts hat? Ist er nicht doch letztens irgendwie schief gelaufen oder hab ich mir das nur eingebildet? Man hat das Gefühl, man wird verrückt. Am Wochenende fing er nun das Humpeln an. Klar, wir haben einen Dorn als Verursacher identifiziert, aber mein komisches Gefühl wollte nicht weichen. Also gings Montag nochmal hin, nur Kontrolle. Haha. Nicht bei uns Kränklingen. Bei mir saß das Sakralgelenk mal wieder nicht da, wo es hingehörte. Man gönnt sich ja sonst nichts. Danke fürs Richten, Katia! Seit Montag bin ich endlich wieder schmerzfrei.

Aber auch Lemmy ließ sich nicht bitten, er will ja nicht, dass wir umsonst durch die halbe Stadt fahren. Blockaden in HWS und LWS. Ich glaube, nur ein einziges Mal hat Katia nichts beim Dicken gefunden und ihn gesund geschrieben. Ich glaube, an dem Tag war er auch ein bisschen beleidigt.

Gleich hinterher fuhren wir alle zusammen zum Tierarzt. Letzte Woche wurden wir ja noch zusätzlich von Augenentzündungen (Nanu) und Ohrentzündungen (Lemmy) geplagt. Kontrolle. Wir werden sehen. Auf dem Weg dorthin trafen wir eine nette Bullydame. „Wohin des Weges?“ wurde ich gefragt. Ja, wohin schon? Als Bullyhalter trifft man sich beim Tierarzt und so gingen wir zusammen. ABER! Nach 2 Minuten kamen wir aus dem Behandlungsraum wieder heraus. Beide Tiere sind gesund! Yipppie!

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von Liakada bis Paderborn

Was für ein Wochenende! 🙂

Yvonne (Liakada Border Terrier) war so nett, mich für einen Nachmittag und eine Nacht bei sich aufzunehmen. Und nicht nur das. Training gab es noch oben drauf. Ein ganz neuer Trick. Nämlich „wie präsentiere ich mich in einem Ausstellungsring“. Da haben wir noch einiges zu tun. Ist eben alles nicht so leicht wie es aussieht und ich muss zugeben, zum Ausstellungstraining fehlt mir immer etwas die Motivation. 😉

Am nächsten Tag ging es ganz früh morgens (natürlich mit etwas Verspätung) Richtung Paderborn. Anna Herzog war als Seminarleiterin geladen worden und das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Und wie nicht anders zu erwarten, es hat sich absolut gelohnt! Vor allem Nanu zeigte sich absolut konzentriert und irgendwie ernst. Das ist ganz neu für mich, hab ich doch den größten Kasper an meiner anderen Leine hängen. Ich liebe seine Art, keine Frage. Lemmy bringt mich jeden Tag zum Lachen. Aber bei der Arbeit ist eben manchmal auch etwas mehr Fokus und Ernsthaftigkeit gefragt. Deshalb bin ich einfach nur begeistert von meinem kleinen Terrierlein wie sie sich von keinem Keks, Hund oder Mensch von ihrer Aufgabe ablenken lässt. Eher fängt sie an zu quietschen und zu bellen, wenn es ihr nicht schnell genug weiter geht. Ich bin schwer verliebt, das gab ich zu. Meine beiden sind jeder auf seine Art einfach die perfekten Hunde!

Aber kein Wochenende ohne Katastrophe. Samstag Nachmittag fing Lemmy das Humpeln an. Da er vorher mit anderen Hunden getobt hatte und alle Krallen noch waren, wo sie hingehörten, war für mich klar, da sitzt wieder irgendwo eine Blockade. Auch am nächsten Tag wurde es nicht besser. Mein Adrenalpegel schraubte sich schon wieder bis ins Unendliche, ist er doch mein armes kleines hilfloses Baby. <3 Ich musste mich sogar ein bisschen über mich und meine Sorge ärgern als ich die Ursache dann doch noch fand, ein kleiner Dorn im Ballen. Nach der 30 sekündigen OP konnte mein Hund wieder ganz normal laufen. Er hätte ja mal was sagen können!

Nach dem Seminar ist vor dem Seminar oder wie sagt man so schön? Ich freue mich unendlich, dass ich Anna im Advent auch zu uns locken kann und sie ein Seminar in der Braunschweiger Umgebung geben wird. *freu*

SV-Trainer

Der liebe Peter (1. Vorsitzender und Obi-Trainer im SV Lengede) ist mit seiner Frau im Urlaub. Was liegt näher als dass ich für ihr Vertretung mache? Gestern war es nun soweit und ich muss sagen, ich hatte eine Menge Spaß. Es ist doch was ganz anderes, wenn man trainingsmäßig fast fremde Leute vor sich hat und nicht jeden Fehler kennt, der vielleicht in die eine oder andere Übung schon mal eingebaut wurde. Umso mehr freue ich mich auf den gemeinsamen Trainingstag am 31.08. im SV. Das wird sicher eine sehr nette Runde.

Was wollen wir nur lernen?

*hibbel*

Das Anna-Seminar rückt näher und mich beschäftigt nur noch eins, was genau sollen die Themen am besten für uns sein? Wo sind unsere größten Baustellen? Oder sollte ich vielleicht sogar was ganz Neues anfangen?

Ich schätze mal, ich bin an beiden Tagen 2 mal dran. Jeden Tag darf einmal Lemmy und einmal Nanu zeigen, was sie können. Für Lemmy hab ich als Thema in Richtung Turniertraining gedacht. Also Ablenkungstraining, Prüfungsausdauer/Motivation. Das ist es wohl, woran wir oft scheitern. Mit Nanu wollte ich eigentlich gern Fußarbeit machen, aber eigentlich läuft es da im Moment ganz gut. Die größeren Probleme haben wir mit Spiel und „Pause“.

Seit ich Christine mit ihren Jungs in Holland erlebt habe und wie unglaublich zuverlässig sie die Zwei im Pause-Modus verlassen kann (Joris ist ja gerade mal 1,5 Monate älter als Nanu), hab ich mir geschworen, das kann ich auch irgendwann! Ich übe mit den beiden, aber vor allem mit Nanu fast täglich. Trotzdem will es nicht zuverlässiger werden. Ich weiß auch nicht. Klar, ich kann mich immer weiter entfernen, kann faxen machen, aber eigentlich weiß ich doch nicht, ob sie nicht vielleicht trotzdem bei 10 cm Distanz schon wieder aufsteht. Mir mag auch nicht so recht in den Kopf, warum die kleine Maus diese Übung nicht versteht. Bin ich direkt daneben (auch in großer Ablenkung) bleibt sie zwar brav liegen, aber ihre Erwartungshaltung ist nicht die, die ich mir wünsche. Sie schaut mich erwartungsvoll an und fängt (wenn es nicht schnell genug Kekse gibt) an zu quietschen und zu bellen. So sie nicht Entspannung aus.

Collagen

Ein neues App auf meinem Handy brachte mich auf eine Idee. Warum nicht von Urlauben/ Unternehmungen/ Erlebnissen jeweils eine Collage machen? Es macht echt viel Spaß und ist so einfach. Jetzt muss ich dringend mehr fotografieren um neues Material zu bekommen.

Frankreich 2013