Rekordzahlen

Am kommenden Samstag und Sonntag organisiere ich ein Seminar mit Brigitte Lange. Üblicherweise hat man im SV in Lengede bald genauso viele Helfer wie Teilnehmer zur Verfügung und kann sich als Organisator der Veranstaltung an dem Tag eigentlich zurücklehnen. Nichts dieses Mal. Wohl wissend, dass Henning und Peter (inklusive deren Frauen und besten Küchenfeen) genau an diesem Wochenende im Urlaub sind, hab ich mein Seminar trotzdem geplant. Die 10 Leute, die da vielleicht inklusive mir versorgt werden müssen, bekomme ich schon gehandelt… Hahaha. Ich weiß nicht, ob es an Brigitte liegt oder an den bisher sehr erfolgreich ausgerichteten Seminaren bei uns, die Leute stehen Schlange. Insgesamt hab ich an dem Wochenende über 40 Leute zu verköstigen. Frühstück (so viel Kaffee muss man erstmal kochen!), Mittag (danke Kerstin!) inkl. Kuchen und nachmittags Salat. Morgen werde ich wohl eine Weile mit Schnibbeln und Backen beschäftigt sein. Und trotzdem. Ich freu mich wahnsinnig auf die beiden Tage!

Update Nanu

Unser Online Seminar „Let’s Play“ ist zu Ende und es gibt natürlich auch ein Abschluss oder vielmehr ein Vorher-Nachher-Video von uns. Ich denke, es hat sich gelohnt. 🙂

Video

Veröffentlicht unter Nanu

Freischwimmer

Über 30 Grad. Das war zu viel. Glücklicherweise hatten Frank und ich uns am Freitag frei genommen und mit dem (wieder reparierten) Wohnwagen an „unseren“ See verkrümelt. Bei dem Wetter haben wir natürlich viel gefaulzenzt und einfach die freien Tage genossen.

Zur Abkühlung wurden die Hunde immer mal wieder in den See geschmissen. 😉 Nein, ganz so schlimm wars nicht. Ich bin ja froh, bei gehen inzwischen ganz mutig bis zum Bauch ins Wasser. Nur bei Nanu konnte ich nicht widerstehen und hab sie ganz vorsichtig mal ein paar Centimeter weiter als „noch stehen möglich“ mitgenommen und siehe da, sie kann schwimmen! Nicht, dass ich Zweifel daran gehabt hätte bei ihr, aber ist es doch trotzdem ein tolles Gefühl das erste Mal den eigenen Hund sich im Wasser fortbewegen zu sehen.

Aber nicht nur Nanu hat ihren Freischwimmer abgelegt. Auch ich musste ran. Bei Facebook laufen unter den Hundesportlern grade Nominierungen. Wer nominiert ist, muss sich mit normalen Klamotten in ein natürliches Gewässer begeben (und natürlich komplett nass werden). Dafür darf er dann wieder 3 Leute nominieren und sich den Spaß als Video bei FB ansehen. Klar, wer es nicht macht, der macht es halt nicht. Aber irgendwie wäre es doch gegen meine Hundesportlerehre gewesen, mich dagegen zu sträuben. Also durften Frank und die Hunde gestern noch schnell mit mir ans Wasser fahren, damit ich meine Nominierung einlösen konnte. Hahaha. Freiwillig hätte ich das natürlich nie gemacht, aber irgendwie wars ja doch ganz lustig. Schade, dass Frank die besten Szenen meines Auftritts gestern nicht mehr gefilmt hat. Nämlich die, als ich meinen Schuh verlor und hilflos danach paddelte, beim Rausgehen dann ausrutschte und wieder hineinplumste und dann auch noch genau in dem Moment ein Angler des Weges kam. DEN Gesichtsausdrück hätte man fotografieren müssen!

Alles in allem also ein sehr gelungenes Wochenende. Da kann ich wirklich nicht meckern.

Manchmal kommt es anders….

Wochenlang haben Henning und ich dieses Obi-Turnier vorbereitet. Am Ende haben wir fast täglich telefoniert. Wie soll der Ablauf sein? Welchen Reihenfolge bei den Übungen und auch Teilnehmern? Was gibts zum Mittag? Haben wir genügend Helfer? Wer stewardet was? Dazu kamen spontane Ab- und Zusagen, die unser Schema immer wieder durcheinander brachten. 2 Tage vorm Turnier wurden dann die Starterlisten gedruckt. Alles war vorbereitet, der Wetterbericht prognostizierte 20 Grad und Sonne. Eigentlich konnte es losgehen. Wir hatten an alles gedacht.

Es war mein zweiter Einsatz als Ringsteward und ich wollte wirklich alles perfekt machen. Schließlich will man die Prüfung ja nicht immer nur so angenehm wie möglich für die Starter machen. Diesmal war es für mich allein schon dadurch besonders, dass Gerlinde, unsere Richterin und Steward-Ausbilderin beim SV, mich in meinen Stewardfähigkeiten prüfte und ich mir so auch beim SV meinen Steward-Schein verdienen konnte. Ich bin zig mal die Laufpläne durchgegangen, habs gefühlte 100 mal umgebaut und bin es genauso oft auf dem Platz abgegangen.

Und dann kam der Prüfungstag…

Eine Starterin fiel aus wegen Krankheit. Leider vergaß sie sich abzumelden und so warteten wir vergebens und schwupp war unser Zeitplan nicht mehr zeitgemäß. Auch unsere Gruppeneinteilung passte nicht mehr. Die ausgefallene Beginnerin führte dazu, dass wir nun nur noch 2 statt 3 Gruppen hatten, durch eine Doppelstarterin in der O1 wurde da gleich 2 weiße Hunde benötigt, in der O3 hatten wir eine läufige Hündin, wieder weiße Hunde und Umstellung des Plans. Nichts war mehr so wie eigentlich gedacht.

Aber endlich begann unser Turniertag und die ersten Beginner konnten starten. Leider hatte eine der ersten Hündinnen das mit der Box etwas falsch verstanden und pinkelte uns mitten hinein. Armes Mäuschen. Aber auch arme Stewards (danke Nicole fürs stewarden der O1 und O2, du warst eine riesen Hilfe!). Es war ja keinem Hund Mehr zuzumuten, sich in die Box zu legen. Also wurde komplett alles umgebaut. Wer sich schon mal mit dem Aufbau auseinandergesetzt hat, der weiß, so gut wie alle Übungen werden an der Box ausgerichtet. Von meinen Markierungen stimmte keine mehr. Aber was solls. Muss ja weitergehen und das ging es auch. Ich hab auf jeden Fall gelernt, dass ich auch ohne die ganze Planung, Struktur und perfekt gesetzte Markierungen stewarden und das gibt einem doch ein gutes Gefühl.

Ich glaube, auch alles anderen hat es gut bei uns gefallen und im Großen und Ganzen hat ja doch irgendwie alles geklappt.

Wir freuen uns jetzt schon auf den 06.06.2015, wenn wir das nächste Mal unseren Lengeder Glück Auf Cup veranstalten.