2nd place in Pre-beginnners

Ich kann es immer noch nicht fassen. Wir haben die allererste Prüfungsrunde durchgebracht. Hach, das Mäuschen war so toll. <3 <3 <3

Aber von vorn. Nachdem das Turnier in Kerkwijk/NL vor 3 Wochen einfach nicht so lief wie ich es mir erhofft hatte und ich Nanu nicht wirklich gut helfen und bessere Stimmung erzeugen bzw. halten konnte. Dank Nicole hüpfte ich aber trotzdem gleich wieder in den Sattel und so trafen wir uns 4 Uhr morgens am Sonntag und auf ging es erneut nach Kerkwijk.

Ich konnte es ja entspannt angehen. Betty (Nicoles Hündin) ist so geil, so exakt, so schön zu betrachten, da hatten Nanu und ich so oder so keine Chance. Und im englischen Obi zählt eben nur ein Sieg. Entweder gewinnt man oder eben nicht. Wir hatten also nichts zu verlieren. 😉 Ich hab die Gunst der spontanen Anmeldung genutzt und niemandem von dem Start erzählt. Irgendwie wollten wir das diesmal ganz für uns allein (mit Nicole natürlich) durchstehen und das haben wir auch.

Vor Ort waren wir das 2. Auto, was auf dem Parkplatz vorfuhr. Es war also genug Zeit um die Hunde schon mal ohne Trubel zumindest mit dem Vorbereitungsraum vertraut zu machen. Das führte nur zu Tadel von Nicole. Schon da war ich absolut flatterig und hatte meine Nerven kaum unter Kontrolle. Mist ey. Und natürlich führte das dazu, dass Nanu gar nicht das tat, was sie sollte. Keine Konzentration. Also Hunde wieder ab ins Auto und Pläne geschmiedet. Nun war noch klarer als vorher schon, die erste Runde (Beginner class) musste ein Training werden. Gut so. Denn Nanu war wieder absolut sensibel und beeindruckt, musste schnuppern und schauen. Aber dank eines gut vorbereiteten Frauchens konnten wir diese Runde wirklich gut gelaunt und spielend hinter uns bringen.

Und dann wurde es stressig. Nicole hatte ganze 3 Klassen gemeldet (war also inklusive Bleibübungen 6! mal dran), ich so gut wie parallel dazu. Filmen wollten wir uns und Zuschauen natürlich auch. Wir sind eigentlich nur noch hin- und hergeflitzt. Ich glaube, so richtig verstehen kann man das nur, wenn man schon mal auf einem englischen Obi-Turnier war…

Und dann kam er, unser Auftritt. Und klar, das Mäuschen hat nicht gezeigt, was sie im Training kann. Sie war in den Winkeln und Wendungen wirklich unaufmerksam, aber sie war immer wieder sofort bei mir, hat nicht die Spannung verloren, ist nicht schnuppern gegangen und hat sich zwischen den Übungen sogar wieder pushen lassen. Das war echt ein tolles Gefühl. Nur eines war noch besser. Und zwar die Bleibübungen. Das waren so unglaublich lang unsere Baustelle. Sie wollte es einfach nicht begreifen und ich war schon echt verzweifelt. Aber während der Bleibübungen hat sie zwischen Betty und einer BC-Hündin (keine 1,5 m Abstand) gelegen wie eine Eins. Absolut aufmerksam, den Blick immer auf mich gerichtet und in Spannung wartete sie artig bis ich wieder bei ihr war. das war einfach unfassbar für mich. Beim Belohnen nach der Übung standen mir tatsächlich die Tränen in den Augen. Ich war einfach sososo beeindruckt.

Aber nun schluss mit dem langweiligen Roman. Hier das Video:

Video Prebeginners

Fastenzeit

Traditionell wird von Aschermittwoch (in diesem Jahr 18.02.) bis Ostersamstag (04.04.) gefastet. Irgendwie bin ich auf die wahnwitzige Idee gekommen, evtl. auch mal auf eines meiner „Laster“ zu verzichten. Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht, dass es um diese Fastenzeit so einen riesen Hype gibt und tatsächlich so viele Leute in irgendeiner Form mitmachen. So oder so. Auch ich fand schnell Anhänger. Und so verzichten Freunde, Familie, Bekannte, Kollegen mit mir zusammen auf Süßigkeiten die nächsten 40 Tage. Uff. Sehr schwer.

Zeig mir deine Handtasche und ich sag dir, wer du bist

So oder so ähnlich lautete mal die Überschrift zu einer Dokumentation im Fernsehen. Bei mir lässt es sich auch leicht auf mein Schlüsselbund übertragen. Heute war es nämlich soweit. Nach sicher 5 glücklichen Jahren gab es nun eine Neuorganisation.

Der Schlüssel zum Elternhaus landet nun endgültig am Auto-Schlüsselbund und wartet dort geduldig auf seinen Einsatz alle paar Jahre. 😉 Die große Neuerung ist, der Vereinsschlüssel durfte heute nun ans Hauptschlüsselbund umziehen. Dort hängt er nun mit Wohnungs- und Büroschlüsseln. Jetzt ist er nicht mehr einer von vielen, sondern einer von Vieren. Ich hatte das Gefühl, er war auch ein kleines bisschen glücklicher und was diese Tatsache über mich und meine Prioritäten aussagt, brauch ich wohl nicht extra erklären…

Flitzemotz

Ahhhhh, ich liebe das kleine Mäuschen! Unsere Fahrrad-Fahr-Karriere begann ja schwerlich. Mehr als Schrittgeschwindigkeit (IHRE Schrittgeschwindigkeit!) war einfach nicht drin. Nach und nach wurde sie ja „energetischer“. Ich weiß gar nicht, woran es lag. Ich schiebe es eigentlich auf unsere riesen Fortschritte beim Spielen. Seither ist sie ja allgemein besser drauf, einfach lustiger. Aber heute hat sie den Vogel wirklich abgeschossen. Wir hatten es leicht eilig. War ich doch mit der lieben Jana verabredet und irgendwie spät dran. Also schnell aufs Fahrrad und los. Aber was passiert? Motzi geht in die Leine und rennt als wenn es um ihr Leben ginge. Zwischendurch schaut sie zu mir hoch und grinst, macht einen Hopser und gibt nochmal Gas. Das war so schön. 1 km Vollgas, ich glaube, das gabs noch nie. So ein artiger kleiner Motz. Es ist entschieden, sobald es wärmer wird dürfe beide Hunde mit mir am Fahrrad die 5 km zum Verein fahren. Zur Not hab ich ja noch den Hundeanhänger für müde Tatzen. 😉

Veröffentlicht unter Nanu

Urlaubstage

Wie verbringt man am liebsten seinen Urlaub? Richtig! Man steht vor 6 Uhr auf, verfasst noch schnell einen Blog-Beitrag um dann vorm Hellwerden zur Mama zu fahren, damit man einfach so viel wie möglich vom Tag hat. Man hat ja nie Zeit und die, die man hat, vergeht immer zu schnell… <3

Osteopathie

Juhuuuu! Unsere neue Tierärztin ist so klasse. Hach, ich fühle mich so gut aufgehoben. Sie schickt mir die Medikamente für Lemmy zu, obwohl sie mich auch die 54 km Landstraße auch fahren lassen und Geld dafür kassieren könnte. Zur Blutabnahme darf ich zu einer anderen TÄ fahren, die einfach näher dran und außerdem auch noch eine Osteopathin ist, von der ich schon so viel Gutes gehört hatte. Ich bin gespannt. Lemmy darf sich nächste Woche Samstag vorstellen. Ich freu mich so für ihn. Er war jetzt wirklich lange nicht.

Zeit

Wenn man sie nicht mehr hat, dann weiß man sie erst zu schätzen. Mein neuer Job spannt mich ganz schön ein. Normalerweise hatte ich zumindest immer gedanklich ein paar Minuten auf Arbeit mich auf den Nachmittag, mein Training und die restliche Planung vorzubereiten. Das ist nun kaum möglich, weil meine Gehirnkapazität einfach an anderer Stelle gebraucht wird. 😉 Das merkt man ganz doll und ich hoffe, dass ich mich bald in meinen neuen Rhythmus einfinde.

Heute bin ich endlich (nach über einer Woche Abstinenz) mal wieder ein Video für meinen (teuer bezahlten) Online-Kurs zu machen. Hier also Nanu beim Target und Halte-Training. 😉

Enttäuscht

Gestern waren Nanu und ich mit Amanda und Snickers in Kerkwijk, Holland um im englischen Obedience zu starten. Wir sind mit dem Gefühl Weltmeister zu sein hingedüst. War Nanu die letzten Wochen wirklich toll und fand das Turnier doch in einer Halle auf Beton statt, ein gutes Terrain für das Mötzchen. Eigentlich. Leider lief es nicht so gut. Sie war in der Vorbereitung schon recht befangen. Es war auch wirklich viel los. Das könnt ihr euch nicht vorstellen. Auf einer Mini-Fläche wurden 5-6 Hunde warm gemacht. Man konnte keine 2 m gradeausgehen ohne auf einen anderen Hund zu treffen. Der Ring für meine Klassen war auch in einem kleinen extra Raum in der Halle. Man musste quasi durch eine Tür durch, vor der der Richtertisch stand und natürlich auch einige Leute. Ich konnte die Vorbereitungsstimmung einfach nicht halten bis durch die Tür hinein in den Raum. Es war wieder ein bisschen wie vor einem Jahr. Nanu hat geschnüffelt und ich stand fast machtlos daneben. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich war ehrlich gesagt absolut unvorbereitet. Die Möglichkeit, dass sie mir so dermaßen abdriftet, existierte vorher gar nicht in meinem Kopf, war sie die letzten Wochen doch so unglaublich artig, bemüht und freudig. Auch in fremder Umgebung. Wir feierten nur noch Trainingserfolge jeden Tag. Und dann das. Zum Ende des Turniers konnte ich sie zwar in beiden Prüfungs- bzw. Trainingsrunden zur Arbeit motivieren und auch mit ihr Spielen, sodass sie nicht mit einem schlechten Gefühl aus dem Ring raus musste, aber für mich war es natürlich trotzdem frustrierend. 🙁 Ich hab mich viel zu sehr über mich selbst geärgert. Ich hätte ihr ein besseres Frauchen sein können und viel schneller reagieren und die Trainingsrunde beginnen müssen.