Neue Freunde

Heute haben meine Zwei mal wieder neue Hunde kennenlernen dürfen, Hetty und Clooney. Irgendwie sind wir in letzter Zeit immer nur noch mit Terriern unterwegs… Leider kamen wir nicht ganz unversehrt wieder zu Hause an. Lemmy ist ein großer Fan von Zuckerrüben und die gabs auf dem Weg leider mehr als genug, sodass er sogar schon am Ende des Spaziergangs an Bauchweh und Durchfall litt. Der Arme… Da fragt man sich immer, warum so einen Mist fressen? Aber die Antwort ist einfach: Weil er es kann… 😉

Nun hab ich uns gleich im neuen Jahr zu einem Antigiftköder- und Staubsaugtraining bei Lina Bartel angemeldet. Das hatte ich schon so lange mal vor. Jetzt ist es Zeit. Ich bin gespannt.

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So viele Schritte bin ich gestern gelaufen und ich habe vor, das diese Woche auf jeden Fall noch zu überbieten. Nur für heute sieht es irgendwie schlecht aus. Wetter schlecht, Freund krank, Lust nicht vorhanden… 🙁

Die nächste Challenge

Meine Kolleginnen und ich, wir wollen ja aktiver werden oder vielmehr uns nicht so sehr vom schlechten Wetter runterziehen und damit alle Bewegung einfrieren lassen. Nächste Woche heißt es also Schritte-Challenge. Ich bin gespannt, was da über eine Woche so zusammenkommen. Heute waren es auf jeden Fall nicht so viele. Aber das zählt ja nicht. 🙂

 

Augen auf!

Lemmys Äuglein wurde heute endlich wieder geöffnet. So richtig viel geändert hat sich für uns allerdings nichts. Da durch die Nähte alles noch etwas wund ist, wollten sie heute noch kein Kontrastmittel reinmachen, sodass ich nur vermuten kann, dass seine Hornhaut gut verheilt ist. Natürlich juckt es jetzt noch viel mehr als vorher und der Trichter bleibt wohl weiterhin drum. Da die Verletzungsgefahr aber doch erheblich gesunken ist, haben wir heute den ersten trichterfeien Gassi-Gang gewagt. Zwar erstmal noch nur an der Leine, aber trotzdem waren es die schönsten Kilometer der letzten Wochen.

Am letzten Wochen haben wir Sabine mit ihrer Happy getroffen. Happy ist eine BC-Hündin, die sich letztes Jahr was in der Schulter gebrochen hatte und sehr lange Gips etc tragen musste. Sabine hat uns etwas an ihrem Physio-Wissen teilhaben lassen und so sind wir heute auch gleich voll motiviert in den Tag gestartet und fangen trotz Trichter die ersten kleinen Übungen an.

Augen

Glück im Unglück, oder nicht? Natürlich fing jetzt auch noch Nanus Auge an zu tränen. Bei Nanu glaub ich ja eigentlich nicht was Ernstes und hab ein paar Tage gewartet. Aber heute wurde es dann schlimmer. Also ab zum TA. Zum Glück aber nur eine Bindehautentzündung. Trotzdem wächst unser Augensalbensortiment auf eine immer stattliche Größe an. *seufz* ABER! Wir wissen ja, es könnte schlimmer sein. 😉

Ruhig

Entspannter als gedacht, aber natürlich nicht entspannt haben wir die letzten Tage erlebt. Lemmy hat sich tatsächlich etwas besser mit der Situation abgefunden als damals, aber wir waren natürlich auch einfach schon etwas besser vorbereitet. So standen wir nicht plötzlich vor Problemen, die wir zu Lösen hatten, sondern konnten die meisten Untiefen von etwas längerer Hand planen. Gestern morgen noch hätte ich gesagt, 2 Wochen stehen wir nie und nimmer durch. Das können wir als Hundeeltern einfach nicht leisten, Lemmy nicht 24 h beobachten und betreuen. Inzwischen schöpfe ich aber Hoffnung. Die meiste Zeit über ist Lemmy gelassen und wir versuchen so lang wie möglich durchzuhalten, damit wir diese Geschichte dann auch bald wieder als erledigt und abgehakt betrachten und gedanklich ganz weit weg schieben können.

Müde

Die erste Nacht mit operiertem Hund haben wir hinter uns. Es war wie erwartet. Die OP hat der kleine Mann gut überstanden, aber der Alltag ist eigentlich nicht zu handeln. Er will immer an sein Auge. Nicht nur mit den Pfoten! Ständig will er sich das Gesicht schubbern – sei es an Wänden, am Boden, Bettdecken, Hundekissen oder Stühlen. Da hilft auch der größte Trichter nichts. Auch der gibt irgendwann nach und Lemmy kommt an sein Auge. Eigentlich braucht er eine 24 h Betreuung und selbst damit wäre nicht gesichert, dass nichts passiert. Es braucht nur mal ein paar Sekunden Unaufmerksamkeit. Heute Nacht habe ich ihn an mich angeleint und einfach gehofft, dass ich merke, wenn er wach wird und versucht sich (natürlich mit 20 cm Trichter) an seinem Äuglein zu schaffen zu machen. Hat soweit geklappt. Zumindest bei Lemmy ist noch alles da, wo es hingehört. Nur mein Wachheitsgrad hat sich irgendwie noch nicht stabilisiert… Mit dem Halskragen kann Lemmy ja leider auch nicht allein Fressen oder trinken. Ohne Aufsicht durch die Wohnung wandern ist unvorstellbar. Ich frage mich wie wir das 2 Wochen schaffen sollen… 🙁

Bergab

Heute hatte Lemmy seinen Kontrolltermin beim TA. Vor 2 Wochen hatte er sich ja sein Auge minimal verletzt. 1 x 1 mm und auch nur ganz oberflächlich. Seine Heilungschancen standen wirklich gut. Leider hat sich gar nicht, aber auch gar nichts an seinem Zustand gebessert. Es folgt die nächste Stufe. Auge zunähen. Ich bin so unglaublich traurig (und panisch). Beim letzten Mal vor 1,5 Jahren war das ganz furchtbar für den Dicken und das tägliche Handling unseres einäugigen Mopses eine Katastrophe. Montag ist die OP. dann 10 Tage durchhalten. Gedrückte Daumen nehmen wir gern entgegen.

Osteo

Hach, Frauchen ist so glücklich. Nach dem Katastrophen-Wochenende haben wir kurzfristig bei unserer neuen Osteo einen Termin bekommen (Praxis HP). Nanus allerallererste Behandlung. Wahnsinn wie tiefenentspannt dieser Hund ist. Ina hat grade erst angefangen ihre Hände an den Hund zu legen, schon liegt Nanu auf der Pritsche und pennt fast. Zu meinem großen Glück ist der Terrier kerngesund und Ina so lieb, dass Lemmy und ich in den verbleibenden Minuten tatsächlich noch das Unterwasserlaufband testen durften. Cool hat er das gemacht, zumindest solange er noch etwas Boden unter den Füßen hatte… 😉 Das wiederholen wir ganz bestimmt!

Lemmy auf dem Laufband Video

Vom Pech verfolgt

Alles war so gut geplant am Wochenende. Donnerstag ging es mit den Fellis nach Rieden zur Europameisterschaft im Agility. Ich wollte mich mit Polona Bonac Slowenien, einer der besten Hundetrainerinnen, die ich kenne (bis dahin nur online), treffen und mit Nanu trainieren. Die letzten 2 Tage hatte ich sie schon ein paar mal dabei erwischt wie sie sich ihre Pfote leckte. Ungewöhnlich, aber noch nicht dramatisch. In Rieden angekommen, war es aber leider genau diese Pfote, die sie auf unebenem Untergrund nicht mehr so recht belasten wollte. Keine Chance auf Training. Polona war super nett und wir haben theoretisch einige Dinge durchgesprochen und eine nette Stunde miteinander verbracht. Trotzdem hatte ich mir dieses Treffen bei 500 km Anfahrt natürlich etwas konstruktiver gewünscht. Aber egal. Man kann es nicht ändern. 1 Stunde Fahrt weiter warteten ja bereits Sophie und Erik auf mich, mit denen ich den Rest des langen Wochenendes verplant hatte. Aber um gleich auf das Eingangsthema zurückzukommen. Freitag hat mich eine dicke fette Bremse am Arm erwischt, sodass der die nächsten Tage nicht nur unschön aussah, sondern auch entsprechend schmerzte. Am Freitag war dann Lemmy dran. Beim Sorgen machen darf der ja nicht fehlen! Knallrotes Auge, Verdacht auf Verletzung. Wäre ja nicht das erste Mal. Und natürlich, der Verdacht bestätigte sich bei der TA. Man gut, dass wir gleich da waren. Trotzdem kann ich sagen, dass ich ein perfektes Wochenende in Nürnberg bei unglaublich lieben Freunden hatte und freue mich wahnsinnig auf das nächste Mal!