Nanu

Nanu („Barows Wirbelwind Nanu“) ist ein Border Terrier Mädchen, geb. 31.12.2012.

Nanu ist ein super süßer zu allen Menschen sehr aufgeschlossener und vor allem gut gelaunter Welpe. Bei uns zu Hause hat sie sich völlig unkompliziert eingelebt. Sie liebt Lemmy heißt und innig.
Nanu ist durch und durch ein Terrier. Die Nase ist immer am Boden und kein Umweltreiz entgeht ihr. Es wird ganz schön Arbeit werden, ihren Fokus ein bisschen mehr auf mich zu lenken. Aber es geht jeden Tag voran und es macht einfach nur Spaß ihre Entwicklung miterleben zu dürfen. Es ist unglaublich wie selbstbewusst dieser kleine Wurm ist und wie schnell sie alles und jeden um ihre kleine Pfote wickelt. Wir werden ganz sicher noch viel Spaß mit ihr haben.

Update 05.09.2013

Nanu ist inzwischen knapp über 8 Monate alt, steht kurz vor der ersten Läufigkeit, hat sich ein Bärtchen wachsen lassen und ist schon ein klein wenig erwachsener geworden.

Aber wer ist Nanu eigentlich?

Nanu liebt Hunde und Menschen. Noch mehr liebt sie Tempos zerfetzen. Hassen tut sie Plastiktüten, die im Wind rascheln (mehr fällt mir gar nicht ein). Sie ist kein Kuschelhund, der für jede kleine Streicheleinheit sofort angeflitzt kommt wie Lemmy. Wenn es aber um ihren Schlaf geht, dann funktioniert das am besten, wenn man so viele weiche warme Körper wie möglich kontaktet. Es wird immer enger auf und unter meiner Bettdecke. 😉

Training
Im Training zeigt sie sich motiviert und konzentriert bei der Sache. Sie fängt an zu weinen, wenn es nicht schnell genug vorangeht und versucht immer alles richtig zu machen. Zumindest so lange bis ihr ein anderer Geruch in die Nase fliegt, dann legt sie die guten Vorsätze auch schnell mal beiseite. Im Gegensatz zu Lemmy ist sie sehr ernst und oft fällt es ihr schwer zwischen Arbeit und Spiel umzuschalten. Aber wäre ja schlimm, wenn man nichts zum üben hätte. Für mich ist es nur sehr ungewohnt, weil Lemmy wo er steht und geht ein Kasper ist.

Im Augenblick versuche ich herauszufinden, womit ich ihre Leidenschaft etwas mehr herauskitzeln kann. Lemmy war immer ein Typ Hund, der sich für jede Art von Spielzeug umgebracht hätte. Das Kopf eingeschaltet lassen war da eher Trainingsschwerpunkt. Nanu dagegen arbeitet zwar sehr fleißig und ausdauernd, aber noch habe ich nichts gefunden, was ihr über alles geht. Spielen tut sie eh nicht so gern, auch wenn das immer besser wird (dank Natalie und ihren Echt-Lammfell-Spielis!). Futter ist toll, aber z.B. selbst-gefundenes Futter ist besser. Ich hab immer das Gefühl, dass sie viel vorausschauernder und denkender ist als Lemmy, der immer nur in der Millisekunde lebt und denkt, in der er sich grade befindet.

Jagd
Nanu jagt. Aber glücklicherweise nur mit ihrer Nase. Sie jagt faule Gurken, die irgendjemand am Feldrand abgeworfen hat, Pferdeäppel und bei uns in der Stadt liegengelassene Pommes und Süßigkeiten. Bewegungsreize interessieren sie nicht so sehr. Da hab ich echt Glück gehabt. Sie rennt zumindest nicht weit weg um einem Reh zu folgen. Noch nicht. Bekommt sie aber einen leckeren Duft in die Nase, hat man leider auch wenig Chancen, sie von einem Folgen abzuhalten, wenn sie nicht grade durch eine Leine gesichert wird. Allerdings riecht sie nicht weiter als ich sehen kann und kommt, nachdem sie ihren Appetit gestillt hat, zuverlässig zurück. Nächste Woche gibts ein neues Geschirr mit schicker Schleppleine, dann gehts nochmal ans Rückruftraining.

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