New York

In dieser einen Wochen Urlaub haben wir so viel erlebt und gesehen, dass ich es gar nicht schaffe, das alles auf einmal nieder zu schreiben. Ich will nach und nach versuchen, diese Seite mit meinen Eindrücken, Erlebnissen und einigen Bildern zu füllen. 🙂

Eine Woche New York kommt mir vor wie ein Jahr. So viele Eindrücke, Erlebnisse, Erinnerungen. Kaum möglich alles aufzuschreiben, aber irgendwo muss ich mit meinen Gedanken ja hin.

Der Verkehr

Der Verkehr ist gnadenlos. Absolutes Chaos. Ampeln sind eher Vorschläge. Für Autos wie auch für Fußgänger. Fahrradfahrer und Skateboarder (die man eigentlich kaum sieht) haben nochmal ganz eigene Regeln. Die fahren einfach immer und quetschen sich durch. An manchen Kreuzungen werden sicherheitshalber Polizisten aufgestellt, die den Verkehr (zusätzlich zu den bestehenden Ampeln) regeln.
Es gibt fast nur Einbahnstraßen und so beginnt man als Kurzzeit-New Yorker nur zu schauen, ob Autos kommen und dann eben einfach zu gehen, wenn nichts kommt. Als ich damals nach Braunschweig zog, wurde mir vorgeworfen, dass das dörfliches Verhalten wäre. Hahaha.
Praktisch ist auch, wenn der Verkehr komplett zum Stillstand gekommen ist. Auch dann wird einfach gegangen. Aber genauso, wenn die Ampel weiß – ja, weiß! – zeigt, aber eigentlich noch gern ein Auto abbiegen würde und so nun mitten auf der Kreuzung stehen muss. Jeder ist sich selbst der Nächste. Ich hab wirklich noch nie in meinem Leben so oft Autos, LKWs und Busse mitten auf Kreuzungen gesehen. In dem Fall wird einfach vor sich hingehubt und wer mutig genug fährt, bekommt recht. Dass wir viele echt rostlaubige Autos gesehen haben, brauch ich wohl nicht extra erwähnen. Teilweise waren die Nummernschilder oder Außenspiegel nur mit Klebeband befestigt.

Erwähnenswert wären auch die Ampelmännchen, die es in weiß und rot gibt. Auf großen Kreuzungen wird zusätzlich noch direkt daneben runtergezäht und damit angezeigt wie viel Zeit man noch für die Überquerung der Straße hat.

Von den riesigen qualmenden Rohren, die hier und da aus der Straße ragen darf man sich nicht irritieren lassen. Uns wurde gesagt, die hätten irgendwie mit den Kühlsystemen der umliegenden Häuser zu tun. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in Deutschland so provisorische Lösungen erlaubt wären.

Frank und ich haben uns ausschließlich zu Fuß oder mit der Subway fortbewegt. Die U-Bahn ist eine echte Herausforderung. Allein diese Ticket-Automaten und die unfreundlichen Bahn-Mitarbeiten. Es scheint als wäre es genau diesen Leuten vorbehalten nicht besonders nett zu sein. Anders kann ich mir das nicht erklären, denn unsere Erfahrungen haben eigentlich bei allen anderen Kontakten in NY das Gegenteil gezeigt. So viel Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft hab ich selten erlebt.